reflections

Dritte Woche und endlich allein

Am Montag sind meine Eltern wieder nach München. Eigentlich wollten sie erst Ende der Woche zurück, aber da Ende der letzten Woche die Tante meines Vaters gestorben ist, sind sie früher zurück, um bei der Beerdigung dabei zu sein, was ich auch total verstehe.

Musste mich die ersten Tage erst mal daran gewöhnen, einkaufen, putzen, kochen, waschen lol, aber man gewöhnt sich ja an alles. Und ich hab ja auch sehr nette Nachbarn, die regelmäßig nach mir schauen und auch öfters mal was für mich kochen

Am Mittwoch Abend sind wir dann abends zu dem Treffen des englischen Instituts gegangen, da uns eine Englischdozentin, die auch in unserem Sprachkurs ist (sie ist sozusagen "Austauschdozentin" aus den USA), uns dazu eingeladen hat. Dieses Treffen findet jeden Mittwochabend statt, ein paar französische Studenten singen dann auch und es war eigentlich ganz lustig.
Gesungen wird hier übrigens öfters: Regelmäßig sitzen Studenten mit ihrer Gitarre vor der Uni und spielen einfach drauf los. Das gibt dem Studentenleben hier schon einen besonderen Flair...

Am Donnerstag war dann ein Gastvortrag am deutschen Institut. Ein Prof. von der Uni Wien hielt einen Vortrag über Elfriede Jelinek, der wirklich sehr interessant war . Außerdem war es sehr erholsam mal wieder in einer "richtigen Vorlesung" zu sitzen, komischer Weise vermisse ich das hier doch total.
Es gibt zwar Dozenten, die ihr Seminar wie eine Vorlesung gestalten, also sprich nur reden, aber trotzdem muss man darauf gefasst sein, einfach aufgerufen zu werden. Und da wir immer nur so wenig Leute sind, kennen eigentlich die meisten Dozenten auch alle Namen der Studenten (Hier wird man übrigens immer mit dem Vornamen angesprochen, wie in der Oberstufe lol)...
Außerdem war sein Vortrag doch etwas anspruchsvoller, als die Seminare. Er hat net alles 5x wiederholt und v.a. redete er nur auf Deutsch (was wieder eher problematisch für die französischen Studenten war).
Nach dem Vortrag hatte ich noch 2 Stunden Zeit und bin dann einfach mal zu Fuß in die Altstadt Nizzas gelaufen, entlang der Promenade . Danach war ich aber ziemlich kaputt, weil den Hügel runter kommt man leicht, aber dann wieder rauf...

Am Wochenende hab ich dann hauptsächlich an meinen Hausaufgaben (v.a. im Sprachkurs kriegen wir immer sehr viel auf) gesessen und am Samstag war ich bei den Nachbarn zum Essen eingeladen. Da ja Karneval ist, wurden extra Karnevalspezialitäten für mich gekocht, die ich tatsächlich noch net kannte. Aber danach war ich soooooooo voll...
Eigentlich wollten wir Sonntag Abend zusammen Essen gehen (ein paar aus meinem Kurs), aber nach Samstag war mir wirklich net nach mehr Essen zu Mute, da hab ich dann doch lieber verzichtet

20.2.07 19:26

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